Geschichte
1972
Die Werkstatt für Behinderte nimmt am 01. Januar mit 30 geistig Behinderten ihre Arbeit in den Räumen eines alten Fabrikgebäudes in der Meyer-Alberti-Straße auf.
1974
Bereits am 12. Juni wird der Grundstein für eine neue Werkstatt mit 160 Arbeitsplätzen gelegt.
1975
Am 01. Juli ziehen wir in die neuen Räumlichkeiten in der Ernst-Sachs-Straße 10 um.
1977
Aufgrund des hohen Bedarfs müssen schon nach zwei Jahren die Planungen für eine Erweiterung der vorhandenen Räumlichkeiten aufgenommen werden, die Bauausführung folgt zügig.
1979
Der erweiterte Bauabschnitt kann am 24. April bezogen werden. Die Platzkapazität wird damit auf 240 Arbeitsplätze für Behinderte erhöht.
1982
Um dem Bedarf an Arbeitsplätzen für psychisch Beeinträchtigte entsprechen zu können, werden zum 01. Februar Räumlichkeiten für ca. 40 Personen in der August-Borsig-Straße 7 angemietet.
1986
Durch Anmietung eines weiteren Objektes zum 01. Oktober kann das Angebot auf 80 Plätze erhöht werden. Die Polytec-Betriebe sind entstanden.
1988
Zum 01. Oktober werden in zusätzlich angemieteten Räumen im Wallersheimer Weg nochmals 40 Arbeitsplätze eingerichtet. Die Kapazität ist somit auf 120 Arbeitsplätze gestiegen. Der ständig steigende Bedarf veranlasst uns einige Jahre später in dem gleichen Gebäude weitere Räumlichkeiten anzumieten.
Um die heimatnahe Versorgung der Behinderten des Rhein Hunsrück-Kreises zu gewährleisten, wird in Kastellaun/Hunsrück eine Zweigstelle geplant und gebaut. Mit ihrer Fertigstellung im Jahr 1988 sind bereits 70 der vorhandenen 130 Plätze belegt.
Um die heimatnahe Versorgung der Behinderten des Rhein Hunsrück-Kreises zu gewährleisten, wird in Kastellaun/Hunsrück eine Zweigstelle geplant und gebaut. Mit ihrer Fertigstellung im Jahr 1988 sind bereits 70 der vorhandenen 130 Plätze belegt.
1991
Für psychisch Beeinträchtigte werden zum 01. Januar in Koblenz weitere 40 Arbeitsplätze eingerichtet. Die Gesamtkapazität ist auf 160 Arbeitsplätzen gestiegen.
Um die in Koblenz entstandene räumliche Aufsplittung der PolytecBetriebe in vier getrennte Räumlichkeiten aufzuheben und eine sachgerechte Ausstattung und Arbeitsorganisation realisieren zu können, wird bereits Anfang der 90er Jahre mit der Planung eines Neubaus begonnen, der 120 Arbeitsplätze für den Personenkreis der psychisch Beeinträchtigten bieten soll. Dazu wird 1993 im Industriegebiet Weißenthurm ein geeignetes Gelände gekauft und mit den Planungen begonnen.
Um die in Koblenz entstandene räumliche Aufsplittung der PolytecBetriebe in vier getrennte Räumlichkeiten aufzuheben und eine sachgerechte Ausstattung und Arbeitsorganisation realisieren zu können, wird bereits Anfang der 90er Jahre mit der Planung eines Neubaus begonnen, der 120 Arbeitsplätze für den Personenkreis der psychisch Beeinträchtigten bieten soll. Dazu wird 1993 im Industriegebiet Weißenthurm ein geeignetes Gelände gekauft und mit den Planungen begonnen.
1994
Im Sinne einer schrittweisen Integration der Arbeit Behinderter in Gesellschaft und Wirtschaft wird Anfang 1994 der Name "Werkstatt für Behinderte" in "Rhein-Mosel-Werkstatt für Behinderte gGmbH" umgewandelt.
Wie in Koblenz stellt sich auch im Hunsrück die Notwendigkeit heraus für den Personenkreis der psychisch Beeinträchtigten ein separates Arbeitsangebot zu schaffen. So werden in Simmern geeignete Räumlichkeiten angemietet und eine Zweigstelle für psychisch Beeinträchtigte mit einem Platzangebot für 60 Personen konzipiert. Im März 1994 nimmt die erste Gruppe mit 15 Personen ihre Arbeit in Simmern auf.
Wie in Koblenz stellt sich auch im Hunsrück die Notwendigkeit heraus für den Personenkreis der psychisch Beeinträchtigten ein separates Arbeitsangebot zu schaffen. So werden in Simmern geeignete Räumlichkeiten angemietet und eine Zweigstelle für psychisch Beeinträchtigte mit einem Platzangebot für 60 Personen konzipiert. Im März 1994 nimmt die erste Gruppe mit 15 Personen ihre Arbeit in Simmern auf.
1995
Der Geschäftsführer beschließt, in der Rhein-Mosel-Werkstatt (RMW) ein Qualitätsmanagement einzuführen.
1996
Die RMW wird im Rahmen eines rheinland-pfälzischen Projektes als erste Werkstatt für Behinderte, durch den TÜV-Management Service, nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9002 zertifiziert.
1997
Wiederum als erste rheinland-pfälzische Werkstatt für Behinderte erhält die RMW ein Zertifikat für den Bereich Betreuung.
1998
Die Abteilung Recycling wird nach der Entsorgungsfachbetriebeverordnung zertifiziert, ebenfalls durch den TÜV-Management Service.
1999
Am 19. April nehmen die ersten 30 Mitarbeiter in Weißenthurm in einer neuen Halle ihre Arbeit auf. Dort entsteht ein leistungsstarker Demontagebetrieb für Elektro- und Elektronikschrott, unser Entsorgungsfachbetrieb.
2001
Im Januar wird die RMW Eigentümerin des Blindenwerkes Koblenz. In einer Mitgliederversammlung wird der Name Blindenwerk-Polytec gGmbH festgelegt.
Die RMW ändert ihren Namen in: "Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH" um.
Im Februar wird der Neubau Küche und Cafeteria auf dem Gelände der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH Koblenz eingeweiht.
Die RMW ändert ihren Namen in: "Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH" um.
Im Februar wird der Neubau Küche und Cafeteria auf dem Gelände der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH Koblenz eingeweiht.
2002
Seit September arbeiten in der Betriebsstätte Weißenthurm weitere Abteilungen in einer zweiten Halle. Nach Fertigstellung der Zweigstelle im Jahr 2003 werden alle Koblenzer Polytec-Betriebe nach Weißenthurm in eigene Räume umziehen. Im Dezember wird der Bauantrag für die Erweiterung der Zweigstelle Kastellaun auf 220 Arbeitsplätze gestellt.
2003
Im Juli wurde die Zweigstelle in Weißenthurm fertiggestellt und die Mietobjekte in der August-Borsing-Straße und Wallersheimerweg aufgegeben.
Im Blindenwerk in Koblenz-Lützel wurden Gruppenräume mit 40 Arbeitsplätzen eingerichtet. Die geplante Erweiterung um 20 Plätze wurde auch schon abgeschlossen. Die hierfür notwendigen Baumaßnahmen sind im Jahr 2004/2005 geplant.
Im Blindenwerk in Koblenz-Lützel wurden Gruppenräume mit 40 Arbeitsplätzen eingerichtet. Die geplante Erweiterung um 20 Plätze wurde auch schon abgeschlossen. Die hierfür notwendigen Baumaßnahmen sind im Jahr 2004/2005 geplant.
2004
Die Erweiterung der Betriebsstätte Kastellaun von 154 auf 220 Arbeitsplätze ist planerisch abgeschlossen. Bau- und Finanzierungsanträge sind gestellt, erwarteter Baubeginn im Frühjahr 2005.
2005
Die Baumaßnahmen in der Betriebsstätte Kastellaun haben mit der Vergrößerung von Küche und Kantine begonnen.
Das Bauvorhaben ist in drei Bauabschnitten geplant und wird mit der Erweiterung des Lagers fortgesetzt.
Das Bauvorhaben ist in drei Bauabschnitten geplant und wird mit der Erweiterung des Lagers fortgesetzt.
2006
Die Erweiterung von Küche, Kantine und Lager in der Betriebsstätte Kastellaun ist abgeschlossen.
Am 06. September 2006 beginnt mit dem Spatenstich zur neuen Schlosserhalle der 3. Bauabschnitt, der die Aufnahmekapazität der Betriebsstätte Kastellaun um weitere 60 Arbeitsplätze vergrößert.
Am 06. September 2006 beginnt mit dem Spatenstich zur neuen Schlosserhalle der 3. Bauabschnitt, der die Aufnahmekapazität der Betriebsstätte Kastellaun um weitere 60 Arbeitsplätze vergrößert.
2007
Im Januar wird eine große Halle in der Ernst-Sachs-Straße 4 erworben. Nach notwendigen Umbauten soll dies die neue Heimat des Metallverarbeitungsbereiches der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH werden.
Die Baumaßnahmen der neuen Schlosserei in Kastellaun gehen zügig voran. Fertigstellung und Umzug in die neue Halle sind für September 2007 geplant. Anschließend erfolgt die Umsiedlung von Berufsbildungsbereich und Montagegruppen in die frei gewordenen Räumlichkeiten der alten Schlosserei.
Die Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH Koblenz hat ihre Tochterunternehmen RMW Grundstücksverwaltungs gGmbH und die Polytec Koblenzer Kartonage und Systemverpackungs gGmbH rückwirkend zum 01. Januar 2007 zu einer Gesellschaft zusammengeschlossen. Das neue Tochterunternehmen heißt Polytec Integrative gemeinnützige GmbH.
In dieser neuen Gesellschaft vereinen sich zwei zukünftige Anforderungen an die RMW Koblenz. Zum einem wird dem Anspruch des Fiskus entsprochen, der Täätigkeit Ankauf von Grundstücken und der Errichtung, Vermietung sowie Instandhaltung von Gebäuden einen stärkeren gemeinnützigen Zweck zuzuführen. Zum anderen wird der zukünftigen Entwicklung in der Rehabilitation von behinderten Menschen hin zu noch mehr Integrationsmaßnahmen eine bessere Grundlage geschaffen.
Durch diesen Zusammenschluss von unserem Integrationsunternehmen und unserer Grundstücksverwaltungsgesellschaft besteht für die Zukunft die Möglichkeit, gezielt Maßnahmen für neue integrative Projekte zu entwickeln und aufzubauen.
Das erste Projekt der neuen Gesellschaft ist mit dem Erwerb der Halle in der Ernst-Sachs-Str. 4 und deren Umbau zum neuen Metallbereich der Rhein-Mosel-Werkstatt Koblenz in Gang gesetzt. Nach Beendigung der Umbauarbeiten und Umzug des Metallbereiches Rhein-Mosel-Werkstatt werden dort auch bis zu zehn Integrationsarbeitsplätze geschaffen werden.
Die Baumaßnahmen der neuen Schlosserei in Kastellaun gehen zügig voran. Fertigstellung und Umzug in die neue Halle sind für September 2007 geplant. Anschließend erfolgt die Umsiedlung von Berufsbildungsbereich und Montagegruppen in die frei gewordenen Räumlichkeiten der alten Schlosserei.
Die Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH Koblenz hat ihre Tochterunternehmen RMW Grundstücksverwaltungs gGmbH und die Polytec Koblenzer Kartonage und Systemverpackungs gGmbH rückwirkend zum 01. Januar 2007 zu einer Gesellschaft zusammengeschlossen. Das neue Tochterunternehmen heißt Polytec Integrative gemeinnützige GmbH.
In dieser neuen Gesellschaft vereinen sich zwei zukünftige Anforderungen an die RMW Koblenz. Zum einem wird dem Anspruch des Fiskus entsprochen, der Täätigkeit Ankauf von Grundstücken und der Errichtung, Vermietung sowie Instandhaltung von Gebäuden einen stärkeren gemeinnützigen Zweck zuzuführen. Zum anderen wird der zukünftigen Entwicklung in der Rehabilitation von behinderten Menschen hin zu noch mehr Integrationsmaßnahmen eine bessere Grundlage geschaffen.
Durch diesen Zusammenschluss von unserem Integrationsunternehmen und unserer Grundstücksverwaltungsgesellschaft besteht für die Zukunft die Möglichkeit, gezielt Maßnahmen für neue integrative Projekte zu entwickeln und aufzubauen.
Das erste Projekt der neuen Gesellschaft ist mit dem Erwerb der Halle in der Ernst-Sachs-Str. 4 und deren Umbau zum neuen Metallbereich der Rhein-Mosel-Werkstatt Koblenz in Gang gesetzt. Nach Beendigung der Umbauarbeiten und Umzug des Metallbereiches Rhein-Mosel-Werkstatt werden dort auch bis zu zehn Integrationsarbeitsplätze geschaffen werden.
2008
Nach dreijähriger Bauzeit sind die Baumaßnahmen in der Betriebsstätte Kastellaun abgeschlossen. In drei Bauabschnitten wurden zuerst die Küche⁄Kantine, dann das Lager vergrößert und letztlich die Schlosserei neu erbaut. Durch diese Maßnahmen konnte die Aufnahmekapazität der Werkstatt von 154 auf 220 Arbeitsplätze erweitert werden, die mittlerweile auch nahezu belegt sind. Durch den Auszug der Schlosserei konnten die freiwerdenden Räumlichkeiten für den Berufsbildungsbereich und weitere Montagearbeitsplätze umgestaltet werden.
Der Berufsbildungsbereich konnte somit nach sieben Jahren endlich das Provisorium "Container" verlassen und in angemessene Schulungsräme umziehen.