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Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Neue Annahmestelle für Elektroaltgeräte in Simmern verbindet Nachhaltigkeit und Teilhabe

Mit der Eröffnung der neuen Annahmestelle für Elektro- und Elektronikaltgeräte in Simmern ist ein Ort entstanden, an dem Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung sichtbar zusammenkommen. Auf dem Gelände der Rhein-Mosel-Werkstatt wurde in enger Kooperation mit der Rhein-Hunsrück Entsorgung ein zentraler, gut erreichbarer Standort geschaffen, der den Bürgerinnen und Bürgern der Region ab sofort zur Verfügung steht.

Was auf den ersten Blick wie eine organisatorische Veränderung wirkt, ist bewusst mehr als das. Die neue Annahmestelle steht für eine vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Entsorgungswirtschaft, Kommunen und der Rhein-Mosel-Werkstatt. Gemeinsam wurde ein Projekt realisiert, das Kreislaufwirtschaft praktisch umsetzt und gleichzeitig neue Möglichkeiten der Teilhabe eröffnet.

In der Annahmestelle übernehmen Mitarbeitende der Rhein-Mosel-Werkstatt Aufgaben rund um Annahme, Sortierung und Organisation der Elektroaltgeräte. Die Arbeit findet mitten im öffentlichen Raum statt – mit direktem Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Das stärkt Selbstbewusstsein, schafft Begegnungen und macht Inklusion im Alltag erlebbar.

Für Frank Mehnert, Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Werkstatt, ist die neue Annahmestelle ein konsequenter Schritt in die richtige Richtung:

„Ich bin überzeugt, dass dies ein weiterer Schritt auf unserem Weg in die Zukunft ist. Inklusion zu leben und Arbeit so zu gestalten, dass sie zu den Menschen passt – das ist hier erneut gelungen.“

Wie sich diese neue Aufgabe im Arbeitsalltag anfühlt, beschreibt Eike Ulitzsch, Mitarbeiter der Rhein-Mosel-Werkstatt, sehr anschaulich:

„Der direkte Kontakt mit den Kundinnen und Kunden und die sinnstiftende Arbeit tun mir und meinen Kolleginnen und Kollegen richtig gut. Das macht unheimlich Spaß.“

Auch auf Seiten der Rhein-Hunsrück Entsorgung wird die Zusammenarbeit als großer Gewinn gesehen. Thomas Lorenz, Vorstand der Rhein-Hunsrück Entsorgung, hebt besonders den gemeinsamen Weg hervor:

„Die Zusammenarbeit mit Heribert Wagner und dem Team der RMW in Simmern, war von Anfang an partnerschaftlich und unkompliziert. So können gemeinsame Wege entstehen und erfolgreich beschritten werden.“

Die neue Annahmestelle ist damit nicht nur ein neuer Service für die Region, sondern ein Beispiel dafür, wie Kooperation gelingen kann. Sie zeigt, dass nachhaltige Entsorgung, gute Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Teilhabe keine Gegensätze sind, sondern sich sinnvoll ergänzen.

Ein Ort, an dem Arbeit Sinn stiftet, Verantwortung geteilt wird und Zukunft gemeinsam gestaltet wird – mitten in Simmern.


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